Spielzeit 2014

Jubiläums – Spielzeit 2014

20 Jahre Coburger Sommeroperette

Nach Gründung im Jahr 1994 präsentiert die Coburger Sommeroperette im Jubiläumsjahr 2014 auf der Waldbühne Heldritt

„Die Zirkusprinzessin“

Operette in 3 Akten von Emmerich Kálmán

zirkusprinzessin„Mister X“ ist die Sensation des Petersburger Zirkus Stanislawski. Die umjubelte Vorstellung erfährt viel noblen Besuch – und so erscheint auch die Fürstin Fedora Palinska, eine ebenso schöne wie reiche Witwe – die Diva dieser Operette, die neben der „Csárdásfürstin“ und „Gräfin Mariza“ zu den Perlen in Emmerich Kálmáns Repertoire zählt. Wo Fedora Palinska ist, da taucht auch Prinz Sergius Wladimir auf, der sie mit glühenden Liebesanträgen verfolgt. Fedora nimmt den aufdringlichen Werber nicht ernst, wofür er sich zu rächen beschließt… für seinen perfiden Plan gewinnt er den geheimnisvollen Mister X, dessen wahre Identität keiner ahnen kann! Dieser maskierte Zirkusreiter soll bei einem Souper des Prinzen „in Zivil“ teilnehmen, Sergius stellt ihn als „Prinz Korrossoff“ vor, der sogleich die anwesende Fedora aufs heftigste beflirtet…

Indessen irrt Prinz Sergius, wenn er glaubt in Mister X nur ein gefügiges Subjekt für seine Rache gefunden zu haben. Wie soll er auch wissen, welche Rolle die Fürstin bereits in dessen Leben gespielt hatte? Als Mister X jedenfalls konnte unser Held auf Fedora keinen Eindruck machen, nun bietet sich ihm als vermeintlicher Prinz die Chance, sich unter völlig anderen Voraussetzungen jener Frau zu nähern, die so schicksalhaft in sein Leben eingegriffen hatte. Zwischen beiden entwickelt sich leidenschaftliche Zuneigung, und um die Situation zuzuspitzen, lässt der rachelüsterne Sergius an seine „Flamme“ einen gefälschten Befehl gelangen, wonach diese schon morgen einen ihr vom Zaren bestimmten Mann zu heiraten habe. Die entsetzte Fedora folgte Sergius‘ Rat, sich doch lieber sofort mit diesem „Prinzen Korrossoff“ trauen zu lassen…

Dieser Kálmán-Welterfolg bietet alles, was das Genie des ungarischen Meisters kennzeichnet: Den elektrisierenden melodischen Einfall, der unfehlbar zum „Schlager“ wird, den modernen Rhythmus sowie den Sinn für musikdramatische Steigerungen! Der Bogen spannt sich weit von bunt schillernder Zirkusmusik über den Wiener Walzer und den Csárdás bis hin zum mitreißenden „amerikanischen“ Foxtrott! In der Partitur:

  • Zwei Märchenaugen
  • Leise schwebt das Glück vorüber
  • Mein Darling muss so sein wie du
  • Die kleinen Mädels im Trikot
  • Mädel, gib acht! Schließ dein Fenster heute Nacht!
  • Wenn du mich sitzen lässt, fahr‘ ich sofort nach Budapest!