Spielzeit 2015

Operette

„Der Zigeunerbaron“

zigeunerbaron_flyer_2015Der Johann Strauss-Welterfolg – erstmals bei der Coburger Sommeroperette 2015!

Uraufgeführt wurde diese überaus populäre Operette vor genau 130 Jahren im Theater an der Wien 1885 – genügend Grund für die Coburger Sommeroperette, diesen Geburtstag gebührend zu feiern und eine eigene Inszenierung zu präsentieren!

Bei diesem Meisterwerk von Johann Strauss (Sohn) handelt es sich um das erste „Kind“ seiner neuen und großen Liebe zur Witwe Adele, die er später auch heiratete.

Denn Adele hatte den Hinweis auf die Erzählung „Saffi“ von Maurus Jokai eingebracht, der Literat Ignaz Schnitzer erarbeitete schließlich das Libretto.

Diese drei, der ungarischen Nation zugetanen Künstlerpersönlichkeiten schufen mit dem „Zigeunerbaron“ ein einzigartiges Bühnenwerk, das eigentlich die Grenzen des Genres „Operette“ sprengte – sowohl von der Stoffwahl und der Dimension der gezeigten Konflikte als auch von der musikalischen Gestaltung her.

Gerade eben diese Operette leistete einen völkerverbindenden Beitrag für die seit 1867/68 existierende k. u. k. – Monarchie „Österreich-Ungarn“, die bekanntlich auf Kaiser Franz-Joseph I. und seine populäre Gattin Elisabeth, die „Sisi“, fußt.

Das Werk spielt auch in den beiden Ländern der Doppelmonarchie, führt jedoch zurück ins 18. Jahrhundert – in die Zeit der Kaiserin Maria Theresia.

Für den grandiosen Melodien-Erfinder und von Tanzrhythmen geradezu „besessenen“ Johann Strauss bot gerade das „Nebeneinander“ von ungarischem Kolorit, wilden Csárdás-Klängen, damals populärer Zigeuner-Romantik und Wiener Walzern eine optimale Möglichkeit, die ganze Palette seiner Genialität zu offenbaren.

In der Partitur reihen sich „Perle an Perle“, u.a.:

  • „Als flotter Geist“ (Auftrittslied des Barinkay)
  • „Ja, das Schreiben und das Lesen“ (Auftrittslied des Zsupán)
  • „So elend und so treu“ (Saffi)
  • „Wer uns getraut?“ (Liebes-Duett Saffi und Barinkay)
  • „Ha, seht: Es winkt, es blinkt, es klingt“ (Schatz-Walzer)
  • „Ja, das Eisen wird gefügig“ („Zigeuner-Chor“)
  • „Einzugs-Marsch“