Spielzeit 2010

„My Fair Lady“

Musical von Frederick Loewe
Mit „My Fair Lady“ unternahm die Coburger Sommeroperette 2010 in ihrer 17. Spielsaison einen Ausflug in die Welt des klassischen Musicals.

myfairlady_2010Der 1904 in Wien geborene Frederick (eigentlich Friedrich) Loewe, der schon in jungen Jahren in Berlin eine klassische pianistische und kompositorische Ausbildung erhielt, ging 1924 nach Amerika und schuf erst nach langen erfolglosen Jahren mit „My Fair Lady“ 1956 einen Welterfolg, dem Georg Bernard Shaw’s brillante Komödie „Pygmalion“ zugrunde liegt. Mit „My Fair Lady“ präsentierte die Coburger Sommeroperette 2010 wieder eine glanzvolle Inszenierung von Prof. Horst Zander, dem langjährigen Oberspielleiter des Opernhauses Graz und engen Mitarbeiter von Herbert von Karajan.

Handlung: London und Umgebung, 1912


1. Akt

Professor Higgins, ein eingefleischter Junggeselle, hat sein Leben ganz dem Studium der Sprachen und Dialekte verschrieben. Auf dem Marktplatz vor der Covent Garden Opera trifft er zufällig mit Oberst Pickering zusammen, einem gerade aus Indien gekommenen Fachkollegen. Er lädt Pickering als Gast in sein Haus und versichert ihm, dass er durch eine sorgfältige Sprachausbildung sogar aus diesem ordinären Blumenmädchen eine Lady machen könne. Eliza, die dieses Gespräch mit angehört hat, erscheint dann bei Professor Higgins, um bei ihm Sprachunterricht zu nehmen. Sie möchte eine Lady werden und einen Blumenladen eröffnen. Higgins ist über ihr Anliegen verblüfft, doch dann reizt ihn das Experiment. Nach wochenlanger, harter Arbeit wird Eliza beim Pferderennen in Ascot der Gesellschaft präsentiert. Sie fällt dabei aus der Rolle, doch der junge Aristokrat Freddy Eynsford-Hill ist von ihrer Originalität und Natürlichkeit so begeistert, dass er ihr den Hof macht. Nach weiteren Unterrichtsstunden entschließt sich Higgins, Eliza auf dem Diplomatenball als Dame der Gesellschaft zu präsentieren.


2. Akt

Eliza hat ihre Aufgabe am Diplomatenball mit Bravour bestanden und Higgins und Pickering gratulieren sich gegenseitig zu ihrem Erfolg. Das Objekt ihrer Sprachdressur haben sie darüber ganz aus dem Auge verloren. Eliza, die erkennt, dass sie nur ein Experiment war, verlässt zornig und tief verletzt mit einem Köfferchen in der Hand Higgins‘ Haus. Eliza’s Vater ist durch die Jahresrente eines reichen amerikanischen Gönners vermögend geworden. Er genießt mit Freunden die letzte Nacht vor seiner zweiten Hochzeit. Am nächsten Morgen fragen sich Higgins und Pickering, was wohl der Grund für Eliza’s Verschwinden sein könne. Eliza spricht sich mit Higgins‘ Mutter, einer klugen und verständnisvollen Frau aus. Higgins sucht ebenfalls Rat bei seiner Mutter und findet dort Eliza. An der Art, wie sie sich in die Wolle geraten, ist deutlich zu erkennen, daß nicht nur der Sprachunterricht die beiden verbunden hat. Wieder allein zuhause, wird Higgins bewußt, daß ihm die junge Frau mehr bedeutet als er dachte.

Musikalische Leitung: Reinhard Schmidt
Inszenierung: Horst Zander
Choreographie: Sylvia Luise Denk
Choreinstudierung: Stefan Meier
Bühnenbild: Frieder Klein
Beleuchtung/Ton: PA-Design Veranstaltungstechnik
Regieassistenz: Gabriele Zander
Bühnenbildbau: Raimund Schuster / Helmut Staudinger
Inspizienz: Andreas Moser
Kostümbild: Brigitte Lampl / Natalie Glaser / Sabine Friesacher
Maske: Carola Elflein
Produktionsleitung: Adelheid Frankenberger
Aufführungsrechte: Gallissas Theaterverlag & Mediaagentur GmbH

Mitwirkende Solisten


Chor

Chor_2010

Sopran
Martina Gansert
Carolin Rogos
Jelena Radojcic
Alt
Claudia Filkov
Christine Fischer
Brigitte Otto
Caroline Gansert
Tenor
Sascha Mai
Horst Böhm
Stefan Schunk-Schwandt
Wolfgang Furschütz
Baß
Detlef Gröger
Thomas Kreisler
Robert Schad
Daniel Helbig
Bariton
Florian Widmann
Volker RogosBassbariton
Armin Vogel

 


bernd_schellhorn_2010Bernd Schellhorn
– Korrepetition –

Studierte Elementare Bewegungserziehung, Klavier und Komposition in Nürnberg und München. Journalistische Arbeiten für Funk, Fernsehen und Zeitung. Lehrt mit großem Spaß Klavier, Saxophon und Jazz-gitarre. Kompositionen für Werbung und Fernsehen. Korrepetitor der Coburger Sommeroperette seit 2006. Lacht gerne und viel (sehr oft über sich selbst).


Ballett

ballett_2010

Choreographie: Sylvia Luise Denk
Choreographie-Assistenz: Dominique Scholz
Ballett: Tanzstudio Ramona und Dominique Scholz, Coburg
Tänzerinnen: Dominique Scholz, Selina Griebel, Cordula Scherbel, Amelie Schirmer,
Natalie Gebert, Yolanda Hummel, Denise Schikora, Vanessa Wünsch
Tänzer: Robert Autsch, Christoph Kopietz